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[Rezension] Ausgelöscht: Thriller: Smoky Barretts 4. Fall von Cody McFadyen

Cody McFayden Ausgelöscht Smoky
Rezension Ausgelöscht: Thriller: Smoky Barretts 4. Fall von Cody McFadyen
 
Verlag: LÜBBE
Seiten: 458
ISBN:  9783785723906
Erscheinungsjahr:  2009 (Original)
2010 (deutschsprachig)
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Tolles Gewinnspiel zum Welttag des Buches 2014

Es ist soweit … der Welttag des Buches 2014 wird wieder mit einer Menge an tollen Aktionen rund um das Thema Buch gefeiert. Und auch wir (Autoren … Blogger … Leser) feiern diesen Tag mit einem Gewinnspiel. Besser gesagt mit einer Schnitzeljagd. „Tolles Gewinnspiel zum Welttag des Buches 2014“ weiterlesen
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[Movie Review] XxX – Triple X (2002)

XXX – Triple X – Ein neuer Typ von Geheimagent
 
Produktionsjahr: 2002
Freigabe: FSK 12
Laufzeit: 119 Minuten
Genre: Thriller, Action, Abenteuer
Darsteller: Asia Argento, Marton Csokas, Samuel L. Jackson, Vin Diesel
Regisseur(e):  Rob Cohen
 
Inhalt
Extremsportler und Anarcho-Held Xander Cage bestreitet seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf seiner auf Video gebannten Abenteuer. Bis er nach einem halsbrecherischen Coup gefasst und vom Geheimdienst im Gegenzug für seine Freiheit dazu gezwungen wird, einen gefährlichen Auftrag zu übernehmen. In Polen treibt eine Anarchistentruppe unter Führung des charismatischen Yorgi ihr Unwesen.
Quelle: lovefilm.de
 
Meine Meinung
Wie sollte es anders sein, Vin Diesel steht im Mittelpunkt. Schon allein diese Tatsache macht den Streifen interessant. Coole Stunts mischen das Geschehen immer wieder neu auf und reist den Zuschauer immer wieder von Neuen mit. Sie haben mir teilweise eine Gänsehaut beschert. Zu Beginn war es etwas verwirrend, doch schnell kann man der Handlung folgen. Erst in Prag habe ich dem eigentlichen Handlungsstrang folgen können und die Ausführungen ergaben einen Sinn für mich. Im Laufe des Streifens konnte ich soweit den Szenen folgen, auch wenn teilweise sehr viele Stunts und Tricks enthalten waren. Agentensachen wie z.B. Waffen, Autos etc. lassen Vergleiche zu 007 ziehen. Gewürzt ist das Ganze mit Humor und Satire.
Durch tolle Kameraeinstellung und passender Musik war es ein Highlight. Natürlich gehört auch eine Frau mit in einen guten Film. Diese Rolle übernimmt Asia Argento und bringt sich sehr gut in das Geschehen mit ein.
Den Abspann vom Film fand ich cool. Insgesamt wird die Welt eher mit Coolness statt mit Stil gerettet und macht die Protagonisten symphatischer.
5 von 5 Punkte
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[Rezension] Mana Loa: Familienbande von Astrid Rose

 
Rezension Mana Loa: Familienbande
 
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (Autorenseite)
Seiten:  448
ISBN-13: 978-1481111508
Erscheinungsjahr: 3. Dezember 2012
gelesene Format:  e-Book
 
Inhalt
Nina Lorenz ist durch eine Gewalttat geprägt. Mehr noch ist sie aber mit einer Gabe gesegnet: Durch die Berührung eines Fremden werden ihr in Visionen Aufgaben auferlegt, um dessen Leben zu ändern, zu schützen oder zu retten. Tom McAllister jedoch verwirrt nicht nur ihren Geist, sondern auch ihr Herz. Um das Rätsel um seine Familie zu lösen, muss sie ihm nach Hawaii folgen. An seiner Seite betritt sie eine Welt voller Liebe, Macht und Geld und schon bald erkennt sie, dass sie das Schicksal der gesamten Familie McAllister in die richtigen Bahnen zu lenken hat. Wird es Nina gelingen das Schicksal von Tom und seiner Ohana zu berichtigen? Welche Zukunft halten die Familiengötter der Noelanis für sie bereit? Und was hat es mit dem Mana Loa auf sich, von dem Ben McAllister ihr erzählt hat?
 
 
Meine Meinung
Wie bereits bei der Tattoo-Reihe bin ich immer wieder an dem Buch vorbei gelaufen, bis…ja bis Astrid Rose Anfang Januar eine Leserunde auf Facebook begonnen hat. Mehr aus Spaß hatte ich teilgenommen, um einen guten Start ins neue Buchjahr hinzulegen. Nicht mal die Inhaltsangabe hatte ich bis dahin gelesen, nur das Cover zog mich wie magisch an. Doch was mich dann erwartete, überstieg meine Erwartungen um Längen. Mana Loa Familienbande ist einfach der Hammer! Es bündelt Liebe, Sex, Drama und ein paar Thrilleffekte miteinander. Es ist ein Buch was den Leser zum weinen, brüllen, lachen und rätseln bringt. Die Mischung begeistert von Anfang an.
Nina, die Hauptprotagonistin war mir gleich zu Beginn sympathisch. Denn sie ist ein „Normalo“. Sexy, aber schüchtern durch ihre Vorgeschichte. Von Vergewaltigung und ihrer Gabe erfährt man recht schnell. An dieser Stelle möchte ich mich selber zitieren. Geschrieben hatte ich es in der Leserunde bereits „Man nimmt es als Vergewaltigung auf, was wirklich dahinter steckt erfährt man zum Schluss. Somit knüpft das Ende am Anfang an und es ergibt ein tolles Gesamtbild. Jedem Rätsel kommt man mit jeder gelesenen Seite näher.“ Passender kann ich es wirklich nicht wiedergeben.
Mit Männern hat sie es nicht ganz so, aber als sie Tom mehr durch Zufall trifft, hängt sie förmlich an ihm. Das hat auch einen Grund, wie man nach der Hälfte des Buchs herausfindet. Schnell war mir klar, das er Geld hat und Nina auch, Letztere es aber nicht so gern ausgibt.
Die Entwicklung von Nina vom schüchternen Entlein zum sexy, selbstsicheren und beliebten Pfau ist wirklich genial gelungen. Schnell gewöhnt sie sich dran, teure Kleidung zu tragen und somit im Rampenlicht zu stehen. Als Leser habe ich regelrecht mitgefiebert. Besonders als Toms Cousin auf der Bildfläche erscheint. Ebenso fesselnd fand ich die Familiengeheimnisse der McAllister. 
Astrid Rose ist mit Mana Loa Familienbande ein grandioses Debüt gelungen und ich freue mich schon auf die nächsten Projekte. Dazu kommt das sie eine gute Freundin geworden ist. Dann darf ich öfters mal „nörgeln“ (sie sagt immer Kritik üben, ich nenn es nörgeln 😛 ) und so kann ich live miterleben wie die nächsten Werke entstehen. Danke dafür, es macht riesig Spaß 🙂 Man sieht welche Wirkung Bücher haben können 😀
Wie ihr in meinem Neuzugänge-Post sehen konntet, habe ich mir die Print-Ausgabe gekauft, natürlich mit Signatur. Steht jetzt neben den anderen von Annette Eickert.
Wer gern sich selbst einen Eindruck machen möchte, auf Amazon steht eine XXL-Leseprobe zur Verfügung. Auf dem dazu gehörigen Blog zum Buch finden sich schon Spoiler zu Mana Loa 2.
5 von 5 Punkte
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[Rezension] Töte John Bender von Vincent Voss

Rezension Töte John Bender von Vincent Voss
 
Verlag: Luzifer Verlag
Seiten:  256
ISBN-13: 978-3943408133
Erscheinungsjahr:  24. April 2013
gelesene Format:  e-Book
 
Inhalt
Don’t you forget about me
Tom Breuer, Seniorcoach und Geschäftsführer von Cazimi Coaching bietet Führungskräften ein besonderes Coaching an: Für ein Wochenende schlägt eine kleine Gruppe hochrangiger Manager ihr Zeltlager auf der unbewohnten Insel Tyreholm in der dänischen Südsee auf.
Doch dieses Mal ist noch jemand auf der Insel und fordert Tom zu einem Spiel auf Leben und Tod heraus. Der Schlüssel zum Sieg liegt in seiner Vergangenheit und er muss ihn schnell finden, um sein Leben und das seiner Teilnehmer zu schützen. Doch dann stellt er fest, dass er seiner eigenen Gruppe nicht trauen kann.
Quelle: amazon.de
 
Meine Meinung
Zu Anfang habe ich mich etwas schwer getan, um in das Geschehen einzusteigen. Durch meine Namensschwäche hatte ich auch im Laufe des Buches, meine kleinen Schwierigkeiten, zu folgen wer gerade wann spricht oder etwas tut.
Der Handlungsort ist eine Insel auf der sich eine kleine Gruppe für ein Managerseminar zusammen finden. Somit ein guter Ausgangspunkt um spannend zu werden. Mit Fortschreiten der Ereignisse entdeckt man Seiten an den Teilnehmern, die man so nicht erwartet hätte.
Durch tolle Beschreibungen konnte ich mir die Umgebung auf Tyreholm gut vorstellen. Emotionen werden ganz gut vermittelt. Es wird von mehreren Protagonisten in der Ich-Form geschrieben, was den Leser noch mehr fesselt. Teilweise fand ich es dennoch langatmig bis langweilig. Auf jeden Fall bleibt genug Platz für Spekulationen.
Das Ende hat mich komplett überrascht und macht einen Knick in die Geschichte und nimmt noch mal richtig an Fahrt auf. Wäre diese mitreisende Spannung von Anfang bis Ende, würde ich das Buch lieben. So aber nur eine nette Lektüre für zwischendurch.
Auf seinem Autorenblog hat Vincent Voss seine anderen Werke vorgestellt, wer mag kann gern mal vorbei schauen.
3,5 von 5 Punkte
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[Movie Review] Dark Harbor – Der Fremde am Weg (1998)

Dark Harbor – Der Fremde am Weg
 
Produktionsjahr: 1998
Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 90 Minuten
Genre: Thriller
Darsteller:  Alan Rickman, Polly Walker, Norman Reedus
Regisseur(e):  Adam Coleman Howard
 
Inhalt
Auf dem Weg zu ihrer Fähre entdecken David und Alexis Weinberg einen brutal zugerichteten jungen Mann am Straßenrand. Es regnet in Strömen, doch das Angebot die Polizei zu rufen, lehnt er vehement ab – ihre Hilfe nimmt er jedoch an, wenn auch nur widerwillig. Zunächst unbemerkt beginnt der geheimnisvolle Fremde ihr Leben zu untergraben: David und Alexis befinden sich plötzlich in einem gefährlichen Spiel aus Sex und Verrat – nichts ist mehr so, wie es war! Was geschieht mit ihnen…?
Quelle: amazon.de
 
Meine Meinung
Bereits zu Beginn sieht man, dass der Streifen alt ist. 1998 gab es noch nicht solche Hightechkameras etc. wie es heutzutage gibt. Doch der Charme fängt den Zuschauer sofort ein.
Mit dem Streit im Auto beginnt die ganze Story an sich. Somit kennt man die zwei Hauptprotagonisten. Auf dem Weg sehen sie, wie der Fremde (gespielt von Norman Reedus) zusammen bricht. Nach einer kurzen Diskussion nehmen sie ihn mit. Als sie die Fähre nicht mehr erwischen, gibt es den nächsten Streit. Schnell war mir klar, dass die Ehe nicht ganz rund läuft und noch mehr Streitigkeiten bevor stehen. Auch merkt man, dass die Frau anders tickt als ihr Ehemann.
Durch einen Zufall, der irgendwie vorher sehbar war und mich auflachen lies, kommt der Fremde wieder ins Spiel. Und so dreht sich die restliche Handlung wirklich nur um die drei. Es ist ganz gut gelungen das Interesse des Zuschauers bei Laune zu halten.
Auch kommt Erotik nicht ganz zu kurz. Durch leise Musik wird die Stimmung unterstrichen. Die Eigenschaften von Dark Harbor reichen von amüsant, über fesselnd bishin zu spannend.
Das letzte Drittel ist eher verwirrend und sehr überraschend. Mit dem Ende habe ich so gar nicht gerechnet. Angeguckt habe ich den Steifen, mal wieder nur wegen Norman und muss sagen ich bin gut unterhalten wurden. Aber richtig vom Hocker hat er mich nicht geschmissen.
 
4 von 5 Punkte
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[Movie Review] The Boondock Saints – Der blutige Pfad Gottes (1999)

The Boondock Saints – Der blutige Pfad Gottes
 
Produktionsjahr: 1999
Freigabe: FSK 18
Laufzeit: 104 Minuten
Genre: Thriller
Darsteller:  Willem Dafoe, Sean Patrick Flanery, Norman Reedus, David Della Rocco, Billy Connolly
Regisseur(e):  Troy Duffy
 
Inhalt
Boston, am Abend des St. Patrick’s Day: Die irischen Zwillingsbrüder Connor und Murphy MacManus sitzen in ihrer Stammkneipe, als plötzlich Schläger der Russen-Mafia auftauchen und das Lokal schließen wollen. Doch sie haben die Rechnung ohne die Brüder gemacht die Beiden töten die Russen und gelten in der Öffentlichkeit plötzlich als Heilige, als „Boondock Saints“. Ihnen ist klar: sie wurden von Gott auserwählt, die Welt vom Bösen zu befreien! Dadurch motiviert, beschließen sie den Kampf gegen die Bostoner Unterwelt aufzunehmen- mit Hilfe von FBI-Agent Paul Smecker, der sich überraschend auf ihre Seite schlägt. Die gnadenlose Jagd auf die Mafia-Bosse beginnt…
Quelle: amazon.de
 
 
Meine Meinung
Schon bevor ich die DVDs in der Hand gehalten hatte, sah ich auf Youtube ein Viedeo an. Schon da habe ich herzlich gelacht, auch wenn es in englisch war. Denn die Brüder haben einen Anruf von ihrer Mutter bekommen, die schon Einen gut sitzen hatte.
Doch Norman und Sean spielen die MacManus Brüder sehr überzeugend. Auch jetzt noch nach all den Jahren werben sie für Boondock Saints zusammen und verstehen sich super. Woher ich das weiß? Social Media 😛 Ein Teil 3 soll auch noch kommen, aber ich weiß nicht ob das bereits in trockenen Tüchern ist.
Zurück zum Film, denn der war genial. Bereits zu Anfang wird klar, dass die beiden christlich sind. Die Begeisterung für die Protagonisten ist von Beginn an mitreisend. In der Fleischfabrik, ihrer Arbeitsstelle, kommen ordentlich Gags dazu, über die ich herzhaft lachen musste.
Die Hauptdarsteller sind an sich wenige und sofort sympathisch. Man fiebert richtig im Geschehen mit. Eine spannende Stelle jagd die Nächste. Coole Stunts, viel Geballer und Emotionen werden hier zu einem klasse Streifen gebündelt. Die Handlung ist sinnvoll und gut nachzuvollziehen. Passende Musik dramatisiert alles sehr gut dazu.
Auch werden Rituale erklärt. Wie z.B. die Münzen auf den Augen der Toten. Teil 1 und 2 bleiben auf alle Fälle mein Lieblingsstreifen mit Norman. Okay „The Waling Dead“ ist auch super mit ihm 🙂
5 von 5 Punkte
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[Movie Review] Red Canyon (2008)

Red Canyon
 
Produktionsjahr: 2008
Freigae: FSK 18
Laufzeit: 93 Minuten
Genre: Thriller
Darsteller: Norman Reedus, Justin Hartley, Noah Fleiss, Ankur Bhatt, Andy Mackenzie, Richard T. Pratt, Walter Rodriguez, Christine Lakin, Tim Draxl, Katie Maguire
Regisseur(e):   Giovanni Rodriguez
 

Inhalt

Red Canyon (2008) ist ein blutiger Horrortrip ins Ungewisse. Die weit abgelegene Wüstenstadt Caineville in den Badlands von Utah ist genauso trostlos und roh wie ihre Bewohner. Hier kann man nichts und niemandem trauen, nicht mal den eigenen Erinnerungen. Und dass nach Hause kommen böse enden kann, muss eine Gruppe junger Menschen schmerzlich erfahren. Der Grat zwischen Vergangenheit und Heute ist manchmal sehr viel schmaler als gedacht.
Quelle: amazon.de
 
Meine Meinung
Von der Beschreibung her sagte er mir nur mittelmäßig zu, aber da Norman Reedus mitspielt, musste ich ihn schauen 🙂
Zu Anfang begleitet man die zwei Teenies in die Höhle. Das es böse enden muss, ist sofort klar. Dann kommt der Zeitsprung und man ist einige Jahre später wieder mit den Teenies und ein paar Freunden in Cainville. Schnell wird klar, das es eher landschaftlich, als städtisch dort ist. Die Landschaftsbilder haben mich begeistert, wohin gegen die Kameraeinstellung bei den Handlungen etwas fraglich war. Norman spielt, wie sollte es anders sein, den Badass. Die Rolle passt super zu ihm und spielt sie überzeugend.
An sich sind die Ausführungen zu den Protagonisten eher oberflächlich. Zwar erfährt man mehr von Regina und Devon, aber so richtig einen Draht zu ihnen hatte ich nicht.
Immer wieder wird man in Schrecksekunden an das Geschehen gefesselt. Doch leider ist es teilweise verstörend und unlogisch.
Natürlich kämpft die Gruppe ums Überleben, was durch die Kameraeinstellung recht chaotisch rüber kommt.
Das Ende hat mich komplett überrascht und weist eine deutliche Wendung auf. Zufrieden  war ich mittelmäßig mit dem Streifen.
2,5 von 5 Punkte
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[Movie Review] Memento (2002)

 
Memento
 
Produktionsjahr: 2002
Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Drama, Thriller
Darsteller: Guy Pearce, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano, Mark Boone Junior, Russ Fega, Jorja Fox, Stephen Tobolowsky, Harriet Sansom Harris, Thomas Lennon, Callum Keith Rennie, Kimberly Campbell, Marianne Muellerleile, Larry Holden
Regisseur(e):  Christopher Nolan
 
Inhalt
Der Geschäftsmann Leonard Shelby hat ein Problem: Er leidet an einer seltenen, unheilbaren Form von Gedächtnisschwund, wodurch er sich kaum an nur 15 Minuten zuvor Geschehenes erinnern kann. Dennoch hat er sich geschworen, den Vergewaltiger und Mörder seiner Frau zu stellen. So müssen Karteikarten, Fotografien, Notizen und Tattoos das Erinnerungsvermögen ersetzen, mit dem Leonard sein Leben krampfhaft zusammenzuhalten versucht. Hartnäckig verfolgt er das Ziel, das er sich auf den Leib eingebrannt hat: „Find him and kill him“…
Quelle: lovefilm.de
 
 
Meine Meinung
Der Zuschauer begleitet Leonard Shelby bei seiner Suche nach dem Mörder und Vergewaltiger seiner Frau. Anfangs ist es recht verwirrend, aber ab etwa einem Drittel hat man sich an die verschiedenen Charaktere gewöhnt. Leonard ist wirklich zu bedauern, da sein Kurzzeitgedächtnis zerstört ist und somit vergisst er ständig nach kurzer Zeit, wo er ist, mit wem er geredet hat und vorallem was die Personen ihm erzählt haben. Dies ist schlecht für ihn, da er somit zum Spielball des Bösen wird. Man setzt wie er die Puzzelstücke zusammen. Zwischen drin verliert man kurz den roten Faden, aber schon in der nächsten Szene weiß man genau wo man sich befindet. Zwischen zwei Erzählsträngen wird immer wieder hin und her gesprungen. Der eindeutig wichtigere Strang versetzt den Zuschauer in Shelbys Zustand. Man weiß quasi nicht was passiert ist. In schwarz-weiß werden dann die gegenwärtgen und viel wichtigeren Ereignisse gezeigt, mit denen alles einen Sinn ergibt. Beide spielen super mit einander zusammen und so weiß ich als Beobachter mehr als der Protagonist. Durch den häufigen Farbwechsel bekommt man das Gefühl einer begrenzten und unpersönlichen Umgebung. In dieser findet sich Leonard nur mit seinen Fotos und Notizen zurecht.
Der Schluss war für mich überraschend, sehr gut eingeleitet und auch befriedigend. Dennoch könnte es weiter gehen….
4,5 von 5 Punkten
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[Rezension] Die Eistoten von Christian Buder

 
Rezension Die Eistoten von Christian Buder
 
Verlag:  Aufbau Taschenbuch
Seiten:  384
ISBN:  978-3746629957
Erscheinungsjahr: 19. August 2013
gelesene Format:  Taschenbuch
 
Inhalt
Eine Mädchenleiche, die aufrecht mitten im Wald steht. Ein Mörder, der seit Jahren unerkannt tötet. Ein elfjähriges Mädchen mit einem besonderen Helfer: Wittgenstein, einen toten Philosophen. Alice ist elf Jahre alt, sehr intelligent und das, was man in ihrer Allgäuer Heimat als besserwisserisch bezeichnet. Und sie hat eine besondere Gabe: Sie spricht mit dem Philosophen Wittgenstein, der 1951 gestorben ist. Er taucht auf, wo sie es am wenigsten erwartet, und verschwindet auch ebenso geheimnisvoll. Als Alice in ihrem Dorf die erfrorene Leiche eines Mädchens findet, ist sie überzeugt, dem Mörder auf der Spur zu sein, der vor Jahren auch ihre Mutter getötet hat. Gemeinsam mit Ludwig Wittgenstein beginnt sie zu ermitteln. Doch niemand schenkt den Vermutungen einer Elfjährigen Gehör, bis auf einen und der will sie zum Schweigen bringen. Philosophisch, mystisch, spannend – ein Thriller der Extraklasse.
Quelle: amazon.de
 
 
Meine Meinung
Das Buch wollte ich unbedingt und so habe ich Natalie von mem-o-rie.de überredet es damals in mein Westpaket mit reinzupacken.
Covermäßig fiel es mir sofort ins Auge. Denn die Kinderhandschuhe und der rote blutunterlaufene Titel fesselten mich. Der Inhalt klingt auch super und so habe ich mich mit Feuereifer draufgestürtzt.
Alice ist ein elfjähriges Mädchen welches in Hintereck wohnt und nach dem Tod ihrer Mutter zu ermittelt beginnt. Allein diese Tatsache ist neuerer und noch nicht so abgenutzt. Eine handvoll Figuren stehen im Vordergrund, andere verschwinden im Hintergrund und sind somit auch nur oberflächlich beschrieben. Alice hat als einzige tiefere Beschreibungen und wenn ich dem Abspann im Buch glauben darf, werde ich sie wieder sehen. Was wirklich sehr wünschenswert wäre, denn sie ist besonders. Nicht nur weil sie so jung ermittelt, viel mehr durch ihren Wegbegleiter Wittgenstein. Dieser ist ein verstorbener Philosoph und taucht immer wieder im Buch auf. Schnell erkennt der Leser die Unterschiede zwischen normalen Handlungsverlauf und Philosophie. Gestört haben mich die Textschnipsel nicht. Vielmehr haben sie das Geschehen untermalt.
Allerdings fesselte es mich nicht so wie manch Thriller/Psychothriller. Was aber nicht gestört hat, denn man möchte trotzdem wissen, wer der Mörder der Eistoten ist und kann die Lektüre kaum aus der Hand legen. Ich habe euch den Trailer mit eingefügt, denn so könnt ihr euch ein eigenes Bild davon machen. Beim Anschauen fiel mir auf, dass er mich ähnlich wie das Buch gefesselt hat. Vergessen werde ich das Buch sicher nicht, doch ist noch Potenzial nach oben da.
Natürlich findet man den Autor Christian Buder auch auf Facebook und seiner Homepage.
4 von 5 Punkte