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[Rezension] Operation Roter Himmel von Skyla Lane

Rezension

Operation Roter Himmel

von

Skyla Lane

 
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Seiten:  302
ASIN: B00H8T41Z6
Erscheinungsjahr: 2013
gelesene Format: Taschenbuch

Inhalt

Die wenigen, die noch leben, nennen es das große Sterben. Manche sprechen auch vom Kahlschlag. Andere sagen einfach, es war das Ende der Welt.

Chris Glade ist einer von ihnen. Einer, der die Apokalypse überlebte. Früher gehörte er zu den kleinen Fischen New Yorks; ein Informatiker aus Harlem, keine große Nummer. Chris war der typische Einzelgänger: der Computerfreak, der mit 25 noch bei seiner Mom lebte.

Drei Jahre später lebt Chris in Sektor Sieben unter den gütigen, aber naiven Augen von Pater Brannon. Alles, was er tut, tut er für die Gemeinschaft; alles, was er besitzt, ist eine Handvoll Erinnerungen, eingeschnürt in seinem verschlissenen Rucksack.
Diese neue Welt ist nichts für Schwächlinge. Sie ist nichts für Chris, der lieber davon rennt, als sich dem Wahnsinn zu stellen. Doch der Wahnsinn holt ihn ein, Tag für Tag.

„Man kann sich an alles gewöhnen“, hatte seine Mom einst gesagt. Darauf muss Chris hoffen. Doch was kann ein Mensch ertragen, fragt er sich. Wie viel kann er verlieren, ehe er sich selbst aufgibt?

„Operation Roter Himmel“ ist der düstere Blick auf eine denkbare Zukunft, wie wir sie uns niemals wünschen werden.

Quelle: amazon.de

Meine Meinung

Das Cover zog mich nach seiner Überarbeitung magisch an. Bereits die Zombie in Berlin – Reihe hatte mich gefesselt, also war meine Neugier geweckt.

Unter dem großen Sterben konnte ich mir nix vorstellen. Denn mit Skyla Lane assoziiere ich Zombies und keine Menschen die von einer Minute auf die andere umfallen und tot sind. Wieder geht es um Mord und später auch um Totschlag. Nach ein paar Seiten ist mir bewusst gewesen, dass alle Überlebenden jeden Tag aufs neue kämpfen. Sei es gegen wilde Tiere, Gangs oder die Willkür der Feinde. Um nicht zu spoilern gehe ich nicht weiter darauf ein. Sage aber, dass es nicht einfach nur damit getan ist, denn das große Sterben war geplant. Und ein Wahnsinniger tyrannisiert alle und will sich die „goldene Krone“ aufsetzen. Ein bisschen erinnerte mich diese Szenerie in Sektor eins an Woodbury in The Walking Dead. Doch es ist dennoch ganz anders, denn dort ist zwar Luxus erhalten geblieben, aber der war geplant. Wie das kommt, während alles andere gestorben ist, lest es selbst.

Der Hauptprotagonist ist Chris Glade. Er stammt aus New York, hat bei seiner Mutter gewohnt und ist ein Computerspezi, der mehr Angsthase als Überlebenskünstler ist. Am Anfang konnte ich nicht viel mit ihm anfangen. Als sein Sektor sieben nieder gebrannt wird, erlebt man die verzweifelte Flucht der Überlebenden mit. Immer wieder werden sie an den Rand ihrer Grenzen getrieben. Ich hatte mich zwei Mal gefragt, wer als nächstes stirbt. Es war aber wie ich von der Autorin gewohnt bin, nicht zu erraten. Den Inhalt in Worte gefasst: Es geht um Intrigen, Überleben, Liebe, Freundschaft, Tod, Glück und Wandlung. Wandlung aus dem Grund, denn die Geschehnisse stärken Chris und so wurde er mir immer sympathischer.

Ein empfehlenswertes Buch einer Apokalypse, ganz ohne Zombies, aber mit viel Spannung und Aktion.

5 von 5 Sternen

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