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[Rezension] Mütter, Töchter und andere Krisen von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Rezension

Mütter, Töchter und andere Krisen

von

Brigitte Teufl-Heimhilcher

Verkauf durch: Amazon Publishing
Seiten:  300
ISBN-13: 978-1477826683
Erscheinungsjahr: 12. August 2014
gelesene Format:  Taschenbuch
 
Inhalt
Annette ist Geschäftsfrau, sie liebt ihre Villa, ihre Firma und ihre Familie. „Genau in der Reihenfolge“, meint Tochter Monika, die sich ganz der Familie widmet. Als sie ihren Mann Udo jedoch bei einem Seitensprung erwischt, zieht sie mit Tochter Sarah in die Villa ihrer Mutter. Annette, die Udos betriebswirtschaftliche Fähigkeiten zu schätzen weiß, macht ihn dennoch zu ihrem Geschäftsführer. Da sind Probleme ebenso vorprogrammiert, wie bei dem Versuch ihres Ex-Mannes, seinen ungewollten Ruhestand zu verheimlichen. Die herrschende Finanz- und Wirtschaftskrise macht die Situation auch nicht leichter, verhilft aber zu neuen Ideen – und schafft am Ende völlig neue Verhältnisse.
Quelle: amazon.de

Meine Meinung

Bereits als ich den Klappentext gelesen hatte, mochte ich die Geschichte. Sie kommt authentisch rüber, geradezu wie es das wahre Leben schreibt. Dieser Gesellschaftsroman ist auf jeden Fall ein Highlight in diesem Jahr für mich und eine wahre Leseempfehlung für alle, die gern lachen.
 
Annette kommt zu Beginn in ihre Villa. Alles könnte so schön sein, wenn da nicht ihre Tochter mit deren Tochter kürzlich erst eingezogen wäre. Monika ist eher der Familientyp, kocht gern, hält nichts vom eigenen Geld verdienen und hat sich von ihrem Mann getrennt. Die Spannung zwischen Mutter und Tochter wird rasch aufgeklärt. Ernst hat sich vor Jahren eine jüngere Frau gesucht und mit ihr einen Sohn. Darum verließ er damals Annette, aber sie sind auch weiterhin sehr gut befreundet. Monika hingegen gibt ihr die Schuld für die Trennung damals. Nebenbei wütet die Wirtschaftskrise und Annettes Geschäft braucht einen neuen Look, um zu überleben.
 
Das ist nur ein kleiner Einblick in die Wirren des Buches. Die verschiedenen Kapitel sind sehr gut von einander zu unterscheiden, sodass man keinen Moment der Atmosphäre verpasst. Sehr amüsant geschrieben und man bekommt von jedem Protagonist ein sehr gutes Bild vermittelt. Sowohl Stärken, als auch Schwächen hat die Autorin wunderbar beschrieben, gerade so als würde es diese Personen real geben. Ein bisschen erinnerte mich die ganze Story an GZSZ. Man schmeiße zig Leute in einen Topf und rühre um, danach schauen wer mit wem zusammen passt, zur Not noch einmal rühren. Genauso witzig wie ich es in Kurzform beschreibe, so ist es in diesem tollen Schmöker geschrieben. Für mich persönlich ist Annette eine kleine Heldin. Denn trotz gesundheitlicher Differnzen, meistert sie die Familienfeiern und andere Zusammenkünfte. Auch hat sie für derart große Probleme eine Lösung und so wurde mein sehnlichst erhofftes Happy End dann Wahrheit. Wenn es diese Familie im realen Leben geben würde, ich wäre gern ein Teil davon. Denn die Grundsubstanz haftet so sehr zusammen, dass es immer wieder zu einer Familienzusammenführung kommt.
Meine Erwartungen wurden vollkommen erfüllt und ich kann es nur empfehlen.
5 von 5 Punkten
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2 Kommentare zu „[Rezension] Mütter, Töchter und andere Krisen von Brigitte Teufl-Heimhilcher

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