Veröffentlicht in Movie Review

[Movie Review] Memento (2002)

 
Memento
 
Produktionsjahr: 2002
Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Drama, Thriller
Darsteller: Guy Pearce, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano, Mark Boone Junior, Russ Fega, Jorja Fox, Stephen Tobolowsky, Harriet Sansom Harris, Thomas Lennon, Callum Keith Rennie, Kimberly Campbell, Marianne Muellerleile, Larry Holden
Regisseur(e):  Christopher Nolan
 
Inhalt
Der Geschäftsmann Leonard Shelby hat ein Problem: Er leidet an einer seltenen, unheilbaren Form von Gedächtnisschwund, wodurch er sich kaum an nur 15 Minuten zuvor Geschehenes erinnern kann. Dennoch hat er sich geschworen, den Vergewaltiger und Mörder seiner Frau zu stellen. So müssen Karteikarten, Fotografien, Notizen und Tattoos das Erinnerungsvermögen ersetzen, mit dem Leonard sein Leben krampfhaft zusammenzuhalten versucht. Hartnäckig verfolgt er das Ziel, das er sich auf den Leib eingebrannt hat: „Find him and kill him“…
Quelle: lovefilm.de
 
 
Meine Meinung
Der Zuschauer begleitet Leonard Shelby bei seiner Suche nach dem Mörder und Vergewaltiger seiner Frau. Anfangs ist es recht verwirrend, aber ab etwa einem Drittel hat man sich an die verschiedenen Charaktere gewöhnt. Leonard ist wirklich zu bedauern, da sein Kurzzeitgedächtnis zerstört ist und somit vergisst er ständig nach kurzer Zeit, wo er ist, mit wem er geredet hat und vorallem was die Personen ihm erzählt haben. Dies ist schlecht für ihn, da er somit zum Spielball des Bösen wird. Man setzt wie er die Puzzelstücke zusammen. Zwischen drin verliert man kurz den roten Faden, aber schon in der nächsten Szene weiß man genau wo man sich befindet. Zwischen zwei Erzählsträngen wird immer wieder hin und her gesprungen. Der eindeutig wichtigere Strang versetzt den Zuschauer in Shelbys Zustand. Man weiß quasi nicht was passiert ist. In schwarz-weiß werden dann die gegenwärtgen und viel wichtigeren Ereignisse gezeigt, mit denen alles einen Sinn ergibt. Beide spielen super mit einander zusammen und so weiß ich als Beobachter mehr als der Protagonist. Durch den häufigen Farbwechsel bekommt man das Gefühl einer begrenzten und unpersönlichen Umgebung. In dieser findet sich Leonard nur mit seinen Fotos und Notizen zurecht.
Der Schluss war für mich überraschend, sehr gut eingeleitet und auch befriedigend. Dennoch könnte es weiter gehen….
4,5 von 5 Punkten
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