Veröffentlicht in Rezension

[Rezension] Die Eistoten von Christian Buder

 
Rezension Die Eistoten von Christian Buder
 
Verlag:  Aufbau Taschenbuch
Seiten:  384
ISBN:  978-3746629957
Erscheinungsjahr: 19. August 2013
gelesene Format:  Taschenbuch
 
Inhalt
Eine Mädchenleiche, die aufrecht mitten im Wald steht. Ein Mörder, der seit Jahren unerkannt tötet. Ein elfjähriges Mädchen mit einem besonderen Helfer: Wittgenstein, einen toten Philosophen. Alice ist elf Jahre alt, sehr intelligent und das, was man in ihrer Allgäuer Heimat als besserwisserisch bezeichnet. Und sie hat eine besondere Gabe: Sie spricht mit dem Philosophen Wittgenstein, der 1951 gestorben ist. Er taucht auf, wo sie es am wenigsten erwartet, und verschwindet auch ebenso geheimnisvoll. Als Alice in ihrem Dorf die erfrorene Leiche eines Mädchens findet, ist sie überzeugt, dem Mörder auf der Spur zu sein, der vor Jahren auch ihre Mutter getötet hat. Gemeinsam mit Ludwig Wittgenstein beginnt sie zu ermitteln. Doch niemand schenkt den Vermutungen einer Elfjährigen Gehör, bis auf einen und der will sie zum Schweigen bringen. Philosophisch, mystisch, spannend – ein Thriller der Extraklasse.
Quelle: amazon.de
 
 
Meine Meinung
Das Buch wollte ich unbedingt und so habe ich Natalie von mem-o-rie.de überredet es damals in mein Westpaket mit reinzupacken.
Covermäßig fiel es mir sofort ins Auge. Denn die Kinderhandschuhe und der rote blutunterlaufene Titel fesselten mich. Der Inhalt klingt auch super und so habe ich mich mit Feuereifer draufgestürtzt.
Alice ist ein elfjähriges Mädchen welches in Hintereck wohnt und nach dem Tod ihrer Mutter zu ermittelt beginnt. Allein diese Tatsache ist neuerer und noch nicht so abgenutzt. Eine handvoll Figuren stehen im Vordergrund, andere verschwinden im Hintergrund und sind somit auch nur oberflächlich beschrieben. Alice hat als einzige tiefere Beschreibungen und wenn ich dem Abspann im Buch glauben darf, werde ich sie wieder sehen. Was wirklich sehr wünschenswert wäre, denn sie ist besonders. Nicht nur weil sie so jung ermittelt, viel mehr durch ihren Wegbegleiter Wittgenstein. Dieser ist ein verstorbener Philosoph und taucht immer wieder im Buch auf. Schnell erkennt der Leser die Unterschiede zwischen normalen Handlungsverlauf und Philosophie. Gestört haben mich die Textschnipsel nicht. Vielmehr haben sie das Geschehen untermalt.
Allerdings fesselte es mich nicht so wie manch Thriller/Psychothriller. Was aber nicht gestört hat, denn man möchte trotzdem wissen, wer der Mörder der Eistoten ist und kann die Lektüre kaum aus der Hand legen. Ich habe euch den Trailer mit eingefügt, denn so könnt ihr euch ein eigenes Bild davon machen. Beim Anschauen fiel mir auf, dass er mich ähnlich wie das Buch gefesselt hat. Vergessen werde ich das Buch sicher nicht, doch ist noch Potenzial nach oben da.
Natürlich findet man den Autor Christian Buder auch auf Facebook und seiner Homepage.
4 von 5 Punkte
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