Veröffentlicht in Rezension

[Rezension] Der Sarg von Arno Strobel

 
Rezension Der Sarg von Arno Strobel
 
Verlag:  FISCHER Taschenbuch
Seiten:  384
ISBN:  978-3596191024
Erscheinungsjahr: 10. Januar 2013
gelesene Format:  Taschenbuch
 
Inhalt
»Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg.«
Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt.
Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen …
Quelle: amazon.de
 
Meine Meinung
Das ist wieder ein fesselndes Buch, ganz nach meinem Geschmack gewesen. Ich als Leser habe Brotkrumen vor die Füße gestreut bekommen und habe sie fleißig aufgelesen. Man bekommt zu jedem Protagonist ein kurzes Statement, damit man einordnen kann, zu wem er/sie gehört. Im Grunde kommen zwei verschiedene Familien und natürlich die Polizei drin vor. Und der Mörder, den darf man keineswegs vergessen.
Menkhoff und Reithöfer sind die ermittelnden Beamten und schnell habe ich gemerkt, dass es auf den anderen Büchern aufbaut. Dennoch kann Der Sarg als Einzelband gelesen und verstanden werden. Ab etwa der Hälfte des Buches hatte ich als Leser erste Ermittlungsansätze. Die Polizei allerdings noch nicht. Dies ändert sich rasant und schnell ist man wieder gleich auf und begleitet die Beamten bei der Suche nach dem Mörder.
Die Hauptprotagonistin ist Eva und ihre Familie, von der keiner mehr lebt. Das benötigte Hintergrundwissen, bekommt man Stückchenweise und so wird der Spannungsbogen immer weiter nach oben geschraubt. Schon zu Beginn war ich schnell im Geschehen drin, aber zum Ende hin konnte ich kaum noch das Buch aus den Händen legen. Durch die sehr guten ausfürhlichen Beschreibungen und dem flüssigen Schreibstil legt man befriedigt die Lektüre aus den Händen.  Ein sehr guter geschlossener Schluss bildet die Krönung, dennoch bleibt genug Platz für eine Fortsetzung.
Ich habe mit und um Eva gebangt, als sie in dem dunklen Sarg gefangen ist. Habe am Verstand gezweifelt und mich oft gefragt wer der Mörder der Frauen ist. Erst als die Ermittler es aufdecken, fiel mir es wie Schuppen von den Augen.
Dieses Buch ist auf jeden Fall eins meiner Buchhighlights dieses Jahr 🙂
5 von 5 Punkten
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Ein Kommentar zu „[Rezension] Der Sarg von Arno Strobel

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