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[Rezension] Chronist Der erste Kreuzzug von Matthias Wenzel

Rezension Chronist Der erste Kreuzzug von Matthias Wenzel
 
Verlag:  CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten:  568
ISBN:  978-1484888513
Erscheinungsjahr:  4. Mai 2013
gelesene Format:  Taschenbuch
 
Inhalt:
»Was ist dort geschehen, fragst du? Wenn ich dir die Wahrheit sage, wird es deine Vorstellungskraft übersteigen …«
– Raimund von Aguilers, Die Eroberung Jerusalems, Jahr des Herrn 1099
Dies ist die wahre Geschichte des Chronisten Raimund von Aguilers, der im Auftrag des Grafen Raimund IV. von Toulouse die Ereignisse des ersten Kreuzzugs niederschrieb, mit all ihren Schrecken und Entbehrungen, Gräueln und Triumphen.
Es ist eine Geschichte von Liebe und Hass, Verzweiflung und Freude. Und von den einfachen Menschen, die zu Figuren wurden in einem Spiel aus Intrigen und Politik, das vor über 900 Jahren stattfand und bis heute nachhallt.
Geplagt von seiner Vergangenheit und seiner Sehnsucht nach einer Welt außerhalb seiner Klostermauern, folgt der junge Benediktiner Raimund dem Aufruf Papst Urbans des Zweiten zum ersten Kreuzzug.
Diese außergewöhnliche Pilgerfahrt führt ihn nicht nur über die Grenzen der damals bekannten Welt, sondern eröffnet ihm auch eine Erfahrung menschlicher Gefühle, von denen er in seinem behüteten Leben nie etwas geahnt hatte.
Aus der hoffnungsvollen Reise zum Ruhm Gottes wird ein Alptraum ohne Ausweg und Raimund muss sich fragen, ob die Vergebung seiner Sünden es wert ist, sein Leben und seine Seele dafür zu opfern.
Wie viel Blut darf der Weg ins Paradies kosten?
Quelle: amazon.de
 
Meine Meinung:
Ich war schon immer von den Kreuzzügen angetan. Deshalb habe ich mich riesig gefreut, als ich das Buch angeboten bekam. Danke dafür. Durch den Kontakt mit dem Autor erfuhr ich bereits, dass es ein Wälzer ist. Als ich ihn in den Händen hielt, dachte ich wie soll ich das nur lesen. Auch beim späteren Lesen hatte ich etwas Schwierigkeiten, denn das Gewicht macht sich schnell bemerkbar.
Aber ich kann es jeden nur ans Herz legen, der gern historische Romane liest. Es ist aus der Sicht von Raimund aus Aguilers geschrieben. Herr Wenzel hat fast ein Jahr recherchieren müssen, um alles geschichtlich genau aufzuschreiben. Ein paar kleine Abweichungen stören nicht und was verändert wurde, wird zum Schluss aufgelistet, sodass alles wieder seine Richtigkeit hat.
Bildlich konnte ich mir jede Hürde der Pilger damals vorstellen. Wenn sie einen schweren Wegabschnitt hatten, litt ich mit ihnen. Bei einem Sieg im Kampf, jubelte ich mit. Beim Betrachten des Schlachtfelds wurde mir genauso übel wie dem Raimund in der Story. Seine Liebesgeschichte hat mich überrascht, aber auch fasziniert. Mit wem, verrate ich aber nicht, nur so viel, es wird nach diesem Buch noch weiter gehen, denn Raimund ist noch keine dreisig.
Leider muss ich an der Stelle ein wenig nörgeln, denn es waren teilweise einige Rechtschreib/Grammatikfehler drin, sodass ich etwas gestört wurde beim Lesen. In der neueren Ausgabe sind sie aber verschwunden. Aber da ich die viele Arbeit und auch das Herzblut des Autors honorieren will, gibt es 4,5 von 5 Sternen.
Chronist Der erste Kreuzzug ist eins meiner Highlights im Jahr 2013.
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Ein Kommentar zu „[Rezension] Chronist Der erste Kreuzzug von Matthias Wenzel

  1. *seufz* Ich LIEBE historische Romane und dicke Wälzer ebenso – ich sag immer, dass Bücher unter 300 Seiten Zeitverschwendung sind. Ich mag es einfach für mehrere hundert Seiten so richtig in einem Buch zu verschwinden. Mein Liebling ist zB. „Die Nebel von Avalon“ – satte 1000 Seiten, da ist man ordentlich beschäftigt!

    Über die Kreuzzüge habe ich bisher weniger gelesen, schade eigentlich, wo die ganze Thematik eigentlich wahnsinnig interessant und va. lehrreich wäre!!

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