Veröffentlicht in Rezension

[Rezension] Der Teratologe von Edward Lee & Wrath James White

 
Rezension Der Teratologe von Edward Lee & Wrath James White
 
Verlag:  Festa Verlag
Seiten:  144
ISBN:  ohne ISBN da Privatdruck
Erscheinungsjahr:  13. Mai 2013
gelesene Format:  Taschenbuch
 
Inhalt:
Für die Journalisten James Bryant und Richard Westmore sieht alles nach einem Routineauftrag aus, als sie für eine Reportage in die Villa des öffentlichkeitsscheuen Milliardärs John Farrington geschickt werden. Doch dann stolpert ihnen der exzentrische Neureiche nackt und geistig verwirrt in die Arme, halluziniert von Engeln und konfrontiert Sie mit seinen perversen Vorlieben.
Tödliche Orgien mit entstellten und deformierten Frauen, Männern und Zwitterwesen. Religiöse Eiferer, die mit einer Potenzdroge sexuell gefügig gemacht werden, um sich im wahrsten Sinne des Wortes die Seele aus dem Leib zu vögeln. Und über allem thront der durchgeknallte Hausbesitzer, der es sich allen Ernstes in den Kopf gesetzt hat, Gott höchstpersönlich in seine bizarre Folterkammer zu locken…
Quelle: festa-verlag.de
 
Meine Meinung:
Das Cover zeigt eine nackte etwas unförmige Frau auf einem Tisch liegen. Darüber gebeugt streicht ein Dämon ihr über den Bauch. Schon bei dem Anblick wurde ich neugierig auf das Buch.
Gleich von Anfang an trifft man auf abartige Sachen, die Lee so gern beschreibt. Sofort ist man mitten im Geschehen und nimmt den Leitfaden, den der Autor einem zu wirft, gern auf.
Zu erst weiß man nicht recht was die beiden Journalisten an einem so derartig abartigen Ort sollen. Doch wenig später stellt sich heraus das der reiche Schnösel sie für seine perfiden Pläne braucht. Schnell löst sich die Story von der Realität und gleitet in den Lieblingsstyle von Lee ab. Horror und Vergewaltigungen wohin man blickt. Nicht einfach an normalen Menschen, sondern solchen die Gott bestraft hat, mit fürchterlichen Entstellungen. Man denkt es kommt nicht brutaler und geistig abstrakter, doch schon wenige Zeilen später wird man eines Besseren belehrt. Ich fand „Das Schwein“ von Herrn Lee schon bösartig, doch dieses Werk setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich glaube auch erkannt zu haben, wann sich die Schreiber gewechselt haben.
Jemand mit schwachen Magen sollte „Der Teratologe“ nicht lesen. Mir war zu Beginn der Journalist Richard Westmore unsympathisch mit seiner mürrischen Art. Doch im Laufe des Geschehens lernt man ihn besser kennen und Sympathie keimt auf. Das Ende von James Bryant versteht man ganz zum Ende des Buches und mit ihm auch das Ausmaß der Geschichte.
Doch wie schon beim letzten Buch von Lee, habe ich das Gefühl, das doch eine größere Wahrheit dahinter steckt, als sich erahnen lässt.
Deshalb gibt es 4 von 5 Punkten.
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