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[Rezension] ADHS aus Sicht einer betroffenen Familie von Melanie Hirschmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezension ADHS aus Sicht einer betroffenen Familie Von Melanie Hirschmann

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Seiten: 144 Seiten

ISBN:  1482712482

Erscheinungsjahr: 18. April 2013

Inhalt:

Zu ADHS gibt es viele Bücher. Und noch viel mehr Experten, oder die, die sich dafür halten. Dieses Buch ist anders und mitten aus dem Leben.

Persönlich und unverfälscht beschreibt es das Thema aus der Sicht einer Mutter, die sich im Interesse ihres Kindes intensiv mit ADHS auseinander gesetzt hat.

Das ermöglicht den direkten Einblick in den Alltag einer ganz normalen Familie mit 2 Kindern. Eines davon mit ADHS.

Sind ADHS-Kinder wirklich nur frech, laut und unerzogen? Oder steckt viel mehr dahinter?

„ADHS aus Sicht einer betroffenen Familie“ richtet sich nicht nur an Eltern, sondern besonders an alle Personen aus dem Umfeld der Familie, seien es Tante, Onkel, Oma, Opa oder Nachbar. Jeder, der seine Vorurteile überdenken möchte und klare Einsichten wünscht, wird in diesem Buch fündig.

Quelle: amazon.de  

Meine Meinung:

Im Volksglauben gibt es die Krankheit ADHS nicht. Zahlreiche Geschichten, Vorurteile und Irrglauben sind weit verbreitet. Es gibt Eltern die ihre Ruhe haben möchten und ihr Kind lieber mit Medikamenten voll stopfen, als sich mit ihnen abzugeben. Bei einer Ärztin und im Kindergarten habe ich es selbst schon erlebt, dass ein verhaltensauffälliges Mädchen als ADHS-Betroffene abgestempelt wurde. Diese Kleine ist die Cousine meines Sohnes und genau aus diesem Grund wollte ich unbedingt das Buch von Melanie Hirschmann lesen. Denn „ADHS – Aus Sicht einer betroffenen Familie“ räumt mit Vorurteilen auf. Es zeigt Wege auf, die man als Eltern, aber auch als Erzieher, Lehrer & Co. Gehen sollte bzw. muss. Denn nur so kann sich ein betroffenes Kind entwickeln. Die Autorin spricht unter Anderem auch kurz an, dass ADHS-Betroffene durch das ausgegrenzt werden etc., oft mit dem Suizidgedanke spielen. Das mag makaber klingen, aber auch damit muss man sich auseinander setzen, wenn die Krankheit als Hirngespinst und somit fehl behandelt wird. Nur wenn das Umfeld um einen Betroffenen sich an Regeln hält, unterstützt, ausreichend Bewegung bietet und es Hand in Hand geht, ist ein guter Entwicklungsweg des Kindes gewährleistet. Genau das beschreibt das Buch sehr schön. Es werden Erfahrungen aufgezeigt, gute und auch schlechte, in der Hoffnung das Andere die Schlechten nicht machen werden. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist das angesprochen wird, wie die Regelungen mit den Medikamenten im Ausland ist. Denn daran habe ich noch nie gedacht. Okay mich betrifft es nicht direkt, aber für andere Betroffene oder deren Umfeld ein sehr guter Gedankengang. Das Buch sollte als Ratgeber oder Ähnliches allen Benachteiligten und deren Umfeld empfohlen werden und als gute Hilfestellung angesehen werden.

Ich konnte mir dank „ADHS – Aus Sicht einer betroffenen Familie“ ein gutes Bild machen und kann sagen, dass das Kind in unserer Familie eine andere Form von ADHS hat. Und hoffentlich kann ich mit dem Wissen jetzt positiv einwirken. Denn ich hasse Fehldiagnosen 😦

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Ein Kommentar zu „[Rezension] ADHS aus Sicht einer betroffenen Familie von Melanie Hirschmann

  1. Hallo,
    vielen Dank für deinen schönen Bericht..
    Es gibt viele Meinungen, die 5 von 5 Sternen vergeben. Im Großen und Ganzen kann ich da auch zustimmen doch habe ich sowohl das Buch als auch das eBook gelesen und auch den Inhalt etwas kritischer beobachtet, so dass letztlich eine andere Wertung dabei herauskam.
    Dennoch kann ich das Buch durchaus empfehlen.

    Meine Rezension findest du unter der folgenden Adresse:

    Mit besten Grüßen aus Berlin

    Timm

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