Veröffentlicht in Rezension

[Rezension] Das Schwein von Edward Lee

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezension Das Schwein von Edward Lee

Verlag:  Festa Verlag
Seiten: 160
ISBN: ohne ISBN
Erscheinungsjahr: 04.02.2013
 

Inhalt:

Man nehme:
– einen skrupellosen Pornoproduzenten
– ein auf Perversitäten spezialisiertes Studio mitten in der Einöde
– zwei abgefuckte, drogenabhängige Prostituierte
– dumme, aber liebenswerte Hinterwäldler
– einen naiven Filmstudenten aus der Großstadt
– eine sexsüchtige Sektenbraut
– einen allzeit willigen Schäferhund
– ein Hausschwein mit besonderen Talenten

Und fertig ist die größte literarische Sauerei des Jahrhunderts.

 Quelle: festa-verlag.de

 

Meine Meinung:

Ich bin von diesem Buch wirklich begeistert. Vergleichbar finde ich es mit „Haus der bösen Lust“. Am Anfang muss man zwar ein paar Gedankensprünge vollführen, um in die Story rein zu kommen, aber schon nach wenigen Seiten war ich so gepackt von dem Geschehen, dass das Buch kaum von meiner Seite gewichen ist.

Das Zitat auf der Einbandrückseite von Richard Laymaon, trifft bei „Das Schwein“ 100% zu. Als ich die Inhaltsangabe las, wunderte ich mich was das für einen Sinn ergeben würde, jetzt weiß ich das es eine geniale Kombination ist. An mehreren Stellen ähnelt es sehr stark der Realität und somit würde ich sagen das die Story zu 90% wahr ist.

Der Hauptprotagonist ist Leonard. Er ist Filmstudent und möchte mit seiner Idee ganz groß raus kommen. Er benötigt nur das nötige Kleingeld. Das bekommt er von Rocco. Durch ein Missverständlnis wird Leonard verschleppt und muss für Rocco`s Hintermänner Pornos drehen. Standort der Filmkulisse ist, irgendwo im Nirgendwo. Ringsum ist Natur pur. Die nächste Siedlung ist ein ganzes Stück entfernt und dort wohnen nur Epiphanier.

Die Beschreibungen sind toll, es ist leicht verständlich. Selbst die teilweise deftige Sprache passt perfekt zum Buch.

Zu guter Letzt noch etwas zum Ende der Story. Ich fand diesen Schluss genauso gut wie den von „Haus der bösen Lust“. Mit den ca. 150 Seiten wurde in der Geschichte alles erwähnt, was nötig war.

„Das Schwein“ wird eins meiner Lieblingsbücher bleiben.

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